Vita

Ausbildung
  • Doktoratsstudium bei Prof. Dr. Birgit Lodes, Universität Wien
  • Aufbaustudium an der Schola Cantorum Basiliensis:Theorie der Alten Musik, Generalbass bei Jesper Christensen, Improvisation bei Rudolf Lutz, vertiefende Kurse in Notationskunde bei Karin Smith-Paulsmeier (Ars subtilior, Mensurzeichen im ital. Frühbarock etc.)
  • Studium der Musikwissenschaft, der Kunstgeschichte und der Islamwissenschaft an der Universität Basel
  • Studienaufenthalte in Afrika und im Nahen Osten, hps. in Aleppo und Damaskus (Syrien)
  • Cembalo-Studium am Koninklijk Conservatorim in Den Haag bei Tini Mathot, Ton Koopmann und Jacques Ogg
  • Cembalo-Studium an der Schola Cantorum Basiliensis bei Rolf Junghanns und Jörg-Andreas Bötticher
  • Latinum und erste Studien der Musikwissenschaft und Cembalo an der Maximilians-Universität Würzburg
  • Johannes Kepler Gymnasium Weil der Stadt und Friedrich Schiller Gymnasium Fellbach
  • Würmtal Grund- und Hauptschule Merklingen
Berufliche Tätigkeiten
  • Gastdozentur an der Hochschule für Musik/Universität Mainz (WS 2015/16)
  • Lehrauftrag am Institut für Musikwissenschaft der Universität Hamburg (Generalbass, Kontrapunkt und Satzlehre) (Seit 04.2014, unregelmäßig)
  • Lehrauftrag am Musikwissenschaftlichen Seminar der Universität Basel (Notation und Satzlehre) (Seit 03.2013)
  • Vertretungsprofessur für Theorie der Alten Musik und Paläographie an der Hochschule für Künste in Bremen (10.2007 – 07.2012)
  • Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Theater Rostock (Geschichte der Musiktheorie, Quellen-, Literatur-, Notationskunde, Wahlmodul Alte Musik) (Seit 10.2010)
  • Dozentur an der Züricher Hochschule der Künste (Musiktheorie, Höranalyse, Kammermusik) (Seit 09.2008)
  • Lehrauftrag am Institut für Musik in Osnabrück (Musikwissenschaft)(09.2008 – 02.2016)
  • Dozentur an der Schola Cantorum Basiliensis (Notation Barock-Klassik)(Seit 10.2004)
  • Freie Mitarbeiterin der Basler Zeitung (Musikkritikerin) (2004 – 2008)
  • Wissenschaftliche Assistenz an der Schola Cantorum Basiliensis (10.2002 – 12.2007)
  • Wissenschaftliches Management am Musikwissenschaftlichen Institut Basel (10.2003 – 04.2005)
  • Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig (Notationskunde) (01.2002 – 07.2002)
  • Korrepetitorin u.a. am Konservatorium Biel/Bern (01.2000 – 07.2002)
  • Assistentin im Mikrofilmarchiv des Musikwissenschaftlichen Instituts Basel (04.1999 – 05.2002)
  • Forschungsarbeit für die Städte Amsterdam, Dordrecht und Haarlem zur Musik des Mittelalters in den Niederlanden. In diesem Zusammenhang auch rege Konzerttätigkeit. (08.1996 – 05.1998)
  • Desgl. in zahlreichen Städten Italiens (07.1994 – 12.1998)
  • Freie Mitarbeiterin im Ressort Musik u. a. der Calwer Kreiszeitung (08.1988 – 10.1991)
Berufliche Erfahrungen – Künstlerische Tätigkeit

Projekte an der Hochschule für Künste, Bremen:

  • „Das Alte im Neuen I“: Konzert im Rahmen der „Nord-MuTh“-Tagung
  • „Das Alte im Neuen II“: Opernprojekt Luci mie traditrici (Salvatore Sciarrino/Carlo Gesuldo), in Zusammenarbeit mit dem Atelier für Neue Musik und dem Vokalensemble für Alte Musik der HfK.
  • „Das Alte im Neuen III“: Polifonia – Monodia – Ritmica (Luigi Nono in Gegenüberstellung mit Alter Musik).

Projektwochen mit Abschlusskonzerten:

  • Der Codex Faenza
  • Diminutionspraxis um 1600
  • Die wichtigsten Generalbassquellen und originale Aussetzungen

Kammermusikkurse an der Züricher Hochschule der Künste:

  • Blockflöten- und Vokalensemble, barocke Triosonaten, Lautenduo.

Mitbegründerin von IDiOM (International Dialogues on Music) in Damaskus, Syrien. Dort als Dozentin für Cembalo und Kammermusik. Künstlerische Leiterin der Oper Zenobia von Tomaso Albinoni (Aufführung im Oktober 2008 in Damaskus, Syrien. Weitere Aufführungen sind geplant in Doha, Beirut, Amman und Yerevan).

Wissenschaftliche und künstlerische Betreuung des Ensembles Bella Gerit (CD-Produktionen).

Regelmäßige Konzerttätigkeit mit Cembalo, Qanun und mittelalterlicher Musik, so z. B. mit dem Ensemble sarband.

Mitwirkung in den Ensembles Bella Gerit (Musik in Urbino), Al-Atlal (arabische Musik), Lautanetto (Instrumentalmusik des Mittelalters und der Renaissance), Duo Pizzicato (Mandoline und Cembalo), Musicanti Erranti (Musik des Trecento) und Batava Tempe (niederländische Musik).

Bühnenmusik für Die Päpstin, Härkingen 2005 (Regie Christoph Schwager)

Solistin (Qanun) in der Oper Ali Baba und die 40 Räuber von Selman Ada. Eine Produktion der Wuppertaler Bühnen, Frühjahr 2012.

Bühnenmusik für Revanche – Mord mit kleinen Fehlern am Bremer Kriminaltheater. Premiere: Januar 2013.

Chorarbeit mit der Tabita- und Sankt Marien-Gemeinde Hamburg-Altona. Einstudierung und Aufführung gregorianischer Choräle:

  • St. Ansgar-Offizium (3. Februar 2015)
  • Marien-Offizium (Juni 2016)

Opernprojekt „Józef Elsner in Lemberg“ mit Studierenden der Musikhochschule L’viv (Ukraine), September 2014 – Juni 2015.

Künstlerische Leiterin der Oper Amazonki von Józef Elsner. Premiere: Juni 2015. Weitere Aufführungen in Planung.

Im Rahmen der Gastdozentur an der Hochschule für Musik Mainz Erarbeitung eines Programmes mit Renaissance Polyphonie am Kolleg für Alte Musik Barock Vokal. Aufführungen in Mainz und Rom im Dezember 2015.

Geplantes Opernprojekt mit Studierenden der HMT Rostock: „Johann Adam Hiller – Die Jagd“ für das Jahr 2016/17.

Berufliche Erfahrungen – Unterricht Musiktheorie

In Bremen umfänglicher Unterricht mit allen zentralen Aspekten der Musiktheorie des 16., 17. und 18. Jahrhunderts auf Diplom-, Bachelor- und Masterebene unter Einbeziehung der relevanten theoretischen Quellen.

Moduslehre, Satzmodelle, Kontrapunkt, Diminution, Generalbass, Improvisation über Bassmodelle, Ornamentation, stilgebundene Kompositionen und Analysen.
Prüfungsform: Hausarbeit, Klausur.

In Zürich: so genannte „Theorieschwerpunkte“ (ein Jahr à 3 SWS):

  • Josquin des Prez
  • Seconda Pratica
  • Johann Sebastian Bach
  • Messvertonungen
  • Das Alte im Neuen“ – die kompositorische Auseinandersetzung mit
    Alter Musik im 20. und 21. Jahrhundert
  • „Ein musikalischer Spaß“ – Humor in der Musik
  • Von der Faszination musikalischer Strenge: Kontrapunkt und Fugenkünste
  • „Bel canto“ verso „Le bon goût“ – die lange Geschichte des musikalischen Duells zwischen Italien und Frankreich

Prüfungsform: schriftliche Arbeit, schriftliche Höranalyse, mündliche Prüfung

Masterkolloquien in Osnabrück und Zürich zu ausgewählten Themen, z. B. „Ein Kind mehrerer Väter: Die Seconda Pratica“, Moduslehre

In Osnabrück: 4-semestriger Kurs „Geschichte der Musiktheorie“.
Prüfungsform: mündliche Prüfung.

In Basel (Universität): Proseminar Satzlehre und Notation.
Prüfungsform: Semesterprotokoll und Mappe.

In Hamburg (Universität): Kontrapunkt, Generalbass und Satzlehre.
Prüfungsform: Klausur.

In Mainz (Musikhochschule und Universität als Gastdozentur):

  • Musikanalytische Ansätze in der Musiktheorie bis 1650
  • Musiktheorie im Schulunterricht – damals und heute
  • Chorbücher vor 1600. Satztechnische Annäherungen

In Mainz (Musikhochschule als Lehrauftrag): Geschichte der Musiktheorie
Prüfungsform: Klausur

Berufliche Erfahrungen – Musikwissenschaft

Seminare am Institut für Musik in Osnabrück zu unterschiedlichsten Themen, z. B. Russische Musik, Sowjetische Musik, Dmitri Schostakowitsch, Musik und Psyche, Filmmusik, Rezeption Alter Musik im 20. und 21. Jahrhundert, Musik und Theater, Musik und Politik, Musik und Kunst, Franz Schubert, Orlando di Lasso, Musik im Mittelalter, musikalische Rhetorik, Formenlehre u. v. m.
Prüfungsform: mündliche Prüfung.

So genannte „Studios“ an der Hochschule Zürich:

  • Ohne Bach kein Beethoven
  • „Zeichensprache“ – Nachdenken über Schrift
Berufliche Erfahrungen – Notationskunde

Entwicklung eines Unterrichtskonzeptes für die Vermittlung der Notation von Neumen, weißer und schwarzer Mensuralmusik, von Klavier- und Lautentabulaturen, der Proportionslehre, dem Umgang mit Autographen und der kritischen Auseinandersetzung mit modernen Ausgaben.

An der Schola Cantorum in Basel „Notation Barock-Klassik“. Konzentration auf die Beziehung zwischen Notation und Komposition sowie eine zeitgemäße Vermittlung von historischer Aufführungspraxis auch und gerade für Studierende „moderner“ Instrumente. Notationskunde für Komponisten (Hochschule für Musik Rostock)

Gemeinsam mit Prof. Dr. Matteo Nanni Konzept, Erarbeitung und Durchführung des MOOC (Massiv open online course) „From Ink to Sound: Decoding Musical Manuscripts, einer Kooperation der Universität Basel und der online Plattform futurelearn: https://www.futurelearn.com/courses/from-ink-to-sound
Beginn: 2. November 2015

Kongresse

Mitarbeit an der Konzeption und Durchführung der Symposien der Schola Cantorum Basiliensis (2002-2007).
Organisation und Durchführung des 3. Kongresses der Gesellschaft für Musiktheorie, Basel 2003.
Organisation und Durchführung der Arbeitstagung „au carrefour musicale“, Musik am Basler Konzil.

Unterrichten

Seit ca. 1986 als freischaffende Lehrerin für Klavier,
seit ca. 1992 auch für Cembalo. Zahlreiche Vertretungen.

Korrepetition

Sowohl als studentische als auch als professionelle Kraft an verschiedenen Hochschulen (Den Haag, Amsterdam, Rotterdam, Utrecht, Zürich, Basel, Biel).

Mikrofilmarchiv

Beschreibung und Katalogisierung von Musikhandschriften und -drucken auf Mikrofilmen. Aufarbeitung alter Bestände. Schriftlicher und telephonischer Kontakt mit Bibliotheken und Archiven im In- und Ausland, Bestellungen, Recherchen.

Archivarbeit

Insbesondere während der Forschungsarbeit in Holland und Italien Arbeit in Archiven an originalen Quellen, hauptsächlich deren Transkribierung und Nutzbarmachung für die historische Aufführungspraxis und als Unterrichtsmaterial.

Sprachen

Deutsch – Muttersprache
Englisch – Sehr gute Kenntnisse mündlich und schriftlich
Italienisch – Sehr gute Kenntnisse mündlich und schriftlich
Französisch – Sehr gute Kenntnisse mündlich und schriftlich
Holländisch – Gute Kenntnisse mündlich und schriftlich
Arabisch – Gute Kenntnisse mündlich und schriftlich
Spanisch – Gute Grundkenntnisse
Russisch/Ukrainisch – Einfache Kommunikation möglich
Lateinisch – Sehr gute Kenntnisse der geschriebenen Sprache

Zertifikate
  • Defensio der Dissertation an der Universität Wien (Herbst 2016).
  • Lizentiat an der Universität Basel (07. 2003).
  • „Theorie der Alten Musik“ an der Schola Cantorum Basiliensis (07. 2002 Zertifikat).
  • Getuigschrift hoger Beroepsonderwijs (Diplom) am Koninklijk Conservatorim für Cembalo in Den Haag (05.1998).
  • Abitur am Johannes Kepler-Gymnasium Weil der Stadt mit Auszeichnung im Fach Musik (05. 1990).